
Im Kanton Luzern teilen sich über 12'000 Waldeigentümerinnen und -eigentümer 40'000 Hektaren Wald. Diese Eigentumsstruktur erschwert die Waldbewirtschaftung. Mit verschiedenen Massnahmen fördert der Kanton deshalb neue Strukturen. Ziel ist es, dass sich Waldeigentümer zu «Regionalen Organisationen» (RO) zusammenschliessen. Das sind private Unternehmen, die den Wald unter Führung einer Fachperson professionell bewirtschaften, das Holz kostengünstig bündeln und kundengerecht liefern.
Stand Frühling 2012: Der gesamte Organisationsgrad im Luzerner Privatwald umfasst 4'788 Mitglieder, 12'898 Waldparzellen und 21'480 ha Wald. Zusammen mit den bestehenden Forstbetrieben sind 28'202 ha oder 70 % der Waldfläche des Kantons Luzern betrieblich beförstert.
Die Fortschritte während der Vorprojektphase bis zu den Gründungen der RO haben die Erwartungen übertroffen. Die Bewährungsprobesteht nun bevor. Die RO stehen vor der grossen Herausforderungen mit den Schwerpunkten:
planen der gemeinsamen Pflege und Nutzung über grosse Flächen (neu über das Internetbasierte Waldportal),
optimieren der Produktionsprozesse in Zusammenarbeit mit Dienstleistungsunternehmen (Pflege, Holzeinschlag, Rücken, Entrinden, Transport, Holzvermittlung),
sicherstellen der Selbstfinanzierung aus den Produktionsprozessen,
entwickeln von gemeinsamen Strategien im Schadenfall mit den Mitgliedern,
Abschluss der geförderten Projektphase und Übergang in den selbstfinanzierten Betrieb.
Eine weitere Aufgabe aller RO wird es sein, innerhalb ihrer Perimeter die noch nicht organisierten Waldeigentümer/-innen für eine Mitgliedschaft zu gewinnen.
Regionale Organisationen, Präsidenten
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