Druck-Logo

Inhalt Alt+0 Kontakt Alt+1 Sitemap Alt+2 Konzernnavigation Alt+3 Navigation Alt+4 Startseite Alt+5

11.07.2011 - Herdenschutzhunde auf sieben Schafalpen


Auf sieben Luzerner Schafalpen im Raum Sörenberg werden die Schafherden mit Hunden geschützt. Diese Massnahme soll verhindern, dass Schafe vom Wolf gerissen werden. Die Begleitgruppe Wolf des Kantons Luzern informierte sich vor Ort über die Arbeit der Herdenschutzhunde und das richtige Verhalten gegenüber den Hunden.

Wie soll man sich gegenüber Herdenschutzhunden verhalten? An ihrem Treffen in Flühli befasste sich die Begleitgruppe Wolf vornehmlich mit diesem gerade für Wanderer aktuellen Thema. Um Konflikte zu vermeiden, empfiehlt die Gruppe, sich bei der Begegnung mit Herdenschutzhunden strikt an einige Regeln zu halten:


In der Begleitgruppe Wolf sind folgende Schutz- und Interessenorganisationen des Kantons Luzern vertreten:
-·Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverband
- Alpwirtschaftlicher Verein
- Luzerner Schafzuchtverband
- WWF
- Pro Natura
- Sörenberg Flühli Tourismus
- Pilatusbahnen
- UNESCO Biosphäre Entlebuch
-·Revierjagd Luzern


Die Begleitgruppe Wolf wurde 2010 ins Leben gerufen, um eine Plattform zu bilden, in der Erfahrungen und Erkenntnisse ausgetauscht und gegenseitige Bedenken kennen gelernt werden können. Sie wird von der Dienststelle Landwirtschaft und Wald (lawa) geleitet.

Ein Vertrag zwischen lawa, Agridea, und dem Berufsbildungszentrum Natur und Ernährung (BBZN Schüpfheim) regelt den Aufbau und die Finanzierung des Herdenschutzes. Beim BBZN Schüpfheim ist das Kompetenzzentrum für den Herdenschutz im Kanton Luzern integriert. Der verantwortliche Herdenschutzbeauftrage ist Dieter von Muralt. Für den Herdenschutz 2011 im Kanton Luzern stehen maximal 45'000 Franken zur Verfügung. Zwei Drittel der finanziellen Mittel stammen vom Bund und ein Drittel vom Kanton Luzern.

Kontakt
Otto Holzgang, Dienststelle Landwirtschaft und Wald lawa, Abteilung Fischerei und Jagd, Tel. 041 925 10 85, otto.holzgang (at) lu.ch,