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Phosphorprojekt


Eingebettet zwischen den beiden Hügelzügen Erlosen und Lindenberg liegen der Hallwiler- und der südlich davon gelegene Baldeggersee. Parallel dazu liegt im Westen der Sempachersee zwischen dem Nottwiler- und Eichberg. Alle drei Gewässer entstanden aus Toteislöchern, die ein Arm des Reussgletschers nach der letzten Eiszeit hinterliess. Die Landschaft ist geprägt von intensiver Landwirtschaft mit Grünlandbewirtschaftung und Tierhaltung. Diese Intensität hat ihre Spuren in den Oberflächengewässern hinterlassen. Seit den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts sind die Phosphorkonzentrationen in dem See bis in die 80er Jahre stark angestiegen. Erste technische Massnahmen zur Seesanierung, wie die Seebelüftung, zeigten bald ihre Wirkung. Eine nachhaltige Sanierung der Seen erfolgt aber nur, wenn die Phosphoreinträge reduziert werden. Dazu hat die Dienststelle Landwirtschaft und Wald 1999 das Phosphorprojekt Sempachersee gestartet. 2000 kam der Baldeggersee und 2001 der Hallwilersee dazu. Unter Einbezug der Landwirte werden seit 1999 Seeverträge abgeschlossen und Einzelmassnahmen umgesetzt.


Kontakt


Franz Stadelmann
Phosphor- und Stickstoffprojekte
041 925 10 50 Mail





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