
Mit der zunehmenden Marktöffnung und den internationalen Herausforderungen müssen neue Impulse für den ländlichen Raum gesucht werden. Besonders in Randregionen stellt die Land- und Ernährungswirtschaft in Kombination mit dem Gewerbe und dem Tourismus den tragenden Pfeiler des Wirtschaftslebens dar. Um diese zukünftigen Herausforderungen zu meistern, ist eine vermehrte Kooperation zwischen den Branchen ein vorrangiges Gebot. Die Agrarpolitik auf Bundesstufe verfügt über ein breites Instrumentarium von der Qualitätsstrategie über die Absatzförderung bis zur Unterstützung von Projekten zur regionalen Entwicklung. Im Zentrum der Projekte zur regionalen Entwicklung steht die Schaffung von Wertschöpfung in der Landwirtschaft. Diese Projekte umfassen mehrere Akteure. Sie fördern „bottom-up“-Initiativen, die von unten kommen und bei denen regional verankerte Personen eine zentrale Rolle spielen.
Regionale Projekte versprechen nur dann einen Erfolg, wenn sie von den lokalen Akteuren mitgetragen werden. Vor allem in der sogenannten Pre-Start-Phase (Vorbereitungsphase) neuer Projekte benötigen Landwirte in einem besonderen Masse eine umfassende Beratung und Begleitung. Viele interessante Projektideen scheitern oft in dieser kritischen Phase mangels Know-how, wenn z.B. Banken oder Investoren Businesspläne anfordern, eine Trägerschaft gesucht oder neu aufgebaut werden muss. Von Seiten BBZN soll ab der sogenannten Ideenwerkstatt bis und mit Projektskizze neu Beratungsunterstützung angeboten werden. Ebenfalls sollen die Projekte in der Umsetzungsphase weiter begleitet werden. Parallel zur Beratungsunterstützung in der Pre-Start-Phase wird auch die entsprechende finanzielle Unterstützung von Seiten Kanton gewährleistet.

| Thomas Haas (BBZN Hohenrain) Regionalmanager Ost | 041 914 30 74 | |
| Pius Hofstetter (BBZN Schüpfheim) Regionalmanager West | 041 485 88 27 | |
| Theresia Marbach Kommunikation | 041 925 80 24 | |
| Thomas Meyer (lawa) Koordinator | 041 925 10 31 |

